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  • Pflege und Reinigung

    Wer sich in seinem Whirlpool immer wohl fühlen möchte muss darauf achten, dass der eigene Whirlpool immer gut gereinigt und gepflegt wird. Dann kann man auch lange von einem Whirlpool profitieren. Damit ein Whirlpool möglichst lange hält und gut aussieht, verwenden gute Hersteller hochwertige und aufwändige Materialien, die nicht immer ganz einfach zu reinigen und pflegen sind. Daher sollte man sich beim Kauf eines Whirlpools genau vom Verkäufer erklären lassen, wie die Reinigung des Whirlpools erfolgen sollte.

    Grundsätzlich kann man sich an folgenden Informationen etwas orientieren: Wenn der Whirlpool mit einer Acrylwanne ausgestattet ist, kann man mit handelsüblichen Haushaltsreiniger vorgehen, solange diese keine Lösungsmittel enthalten. Außerdem können kleine Partikel wie sie oft in Scheuerprodukten enthalten sind Acryl beschädigen also gilt auch hier: Finger weg! Weil Acryl verkratzen kann, sollte man natürlich auch nicht mit scharfen Gegenständen, kratzigen Schwämmen oder alten Lumpen den Whirlpool reinigen, sondern weiche Tücher und Schwämme verwenden. Einige Whirlpoolhersteller verkaufen zu ihren Produkten die passenden Reinigungsmittel und Reinigungssysteme, die natürlich problemlos angewendet werden können. Allerdings sind diese Produkte oft unnötig teuer, so dass man auch sehr gut darauf verzichten kann. Ein milder Essigreiniger ist zum Beispiel sehr viel günstiger, oft auch umweltfreundlicher und meistens genauso effektiv. Wenn also der Hersteller eines Pools nicht ausdrücklich von Essigreiniger abrät ist dies eine gute Alternative zu teueren Produkten. Auch Produkte die mit Zitronensäure arbeiten sind oft eine gute Alternative. Bei anderen Säuren sollte man aber wieder sehr vorsichtig sein, vor allem wenn man die Dosierung in Reinigungsgemischen nicht genau kennt.

    Essigreiniger kann außer für die Wanne auch für die Düsen verwendet werden, sofern diese aus Chrom gefertigt sind. Hier ist von anderen Säuren aber gänzlich abzuraten, denn die Chromteile sind sehr empfindlich. Viele Whirlpools erlauben einen Ausbau der Düsen durch den Käufer nicht, und daher können die Düsen gar nicht manuell gereinigt werden. Auch wenn das Ausbauen der Düsen möglich ist, sollte man vor allem mit Entkalkern vorsichtig und in geringem Maße arbeiten. Keinesfalls sollte man die Düsen für längere Zeit in eine Entkalkerlösung legen, denn dies kann die teuren Düsen nachhaltig beschädigen. In Gegenden, in denen man mit hohen Kalkkonzentationen zu kämpfen hat, ist es sinnvoller mit speziellen Wasserzustätzen oder Kalkstabilatoren zu arbeiten, denn dann verkalken die Düsen nicht in dem Maße, dass es nötig ist sie mit aggressiven Reinigern zu putzen. Wie häufig ein Whirlpool gereinigt werden muss, hängt natürlich in starkem Maße von dessen Nutzung ab. Eine Whirlwanne, die in ein Badezimmer integriert ist, und bei der nach jedem Whirlpool-Gang das Wasser abgelassen wird, kann nach jedem Benutzen einfach kurz durchgewischt werden. So erspart man sich aufwändigeres Putzen.

    Ein Whirlpool im Freien, der über ein aufwändiges Düsensystem verfügt und bei dem das Wasser längere Zeit in der Wanne bleibt, muss anders gereinigt werden. Hier kommt es auf besondere Wasseraufbereitungsmaßnahmen und eine entsprechende Hygiene an. Je nach Art der Düsen sollte man bei Whirlpools ganz auf Haushaltsreiniger verzichten, da es ansonsten zu einer Schaumbildung kommt, die ein gemütliches Sitzen im Whirlpool nicht mehr zulässt. Deshalb ist es auch so wichtig die Pflegehinweise des Herstellers zu befolgen. Bei relativ empfindlichen Systemen sollte man sogar vorsichtig sein was für Badezusätze verwendet werden, denn teilweise können ganz normale Badesubstanzen ebenfalls zu solch einer Schaumbildung führen, dass zumindest zunächst das gesamte Wasser abgepumpt werden muss. Im Schlimmsten Fall setzen sich Substanzen des Badezusatzes langfristig im System ab und schaden es nachhaltig.




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